Als 18-Jähriger entfloh Lutz van Dijk der Enge seiner Familie in Berlin. In New York fand er seinen eigenen Weg, konnte seine Homosexualität entdecken und leben. Später studierte und promovierte er in Hamburg, arbeitete als Lehrer und wurde Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Ab 1997 berichtete er journalistisch von der Wahrheits- und Versöhnungskommission im demokratischen Südafrika unter Nelson Mandela. 2001 zog er von Amsterdam nach Kapstadt, wo er in einem Township ein Haus für Straßenkinder errichtete.
Am Montag, dem 1. Juni liest der inzwischen 70-jährige Autor und Aktivist Lutz van Dijk aus seinem autobiografischen Roman "Die weite Welt - New York bis Kapstadt". Dabei stehen seine fast 25 Jahre in Kapstadt im Vordergrund. Das Gespräch mit dem Autor führt Dr. Moustapha M. Diallo. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Afrika Festivals 2026 statt. Sie beginnt um 19 Uhr im Forum der Volkshochschule Münster, Aegidiistr. 70. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Weitere Informationen: https://afrikanische-perspektiven.de