WDR 5 Stadtgespräch: Kampf ums Quartier - Wer bestimmt, wie wir wohnen?

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Zwar sicher keine links-alternative Veranstaltung, aber vielleicht ja viele entsprechende Diskussionsbeiträge aus dem Publikum?:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/stadtgespraech/kampf-ums-quartier-100.html:

WDR 5 Stadtgespräch: Kampf ums Quartier -  Wer bestimmt, wie wir wohnen?

Die junge Familie mit zwei Kindern, die Witwe mit der kleinen Rente, der Student: Sie alle können sich die Mieten in den Großstädten in NRW kaum noch leisten. Zentrale Viertel werden aufgekauft und umgestaltet. Bürger in Münster wehren sich dagegen.

Da, wo es noch bezahlbaren Wohnraum gibt, werden die Häuser oft von Großinvestoren aufgekauft und luxussaniert. Alternative "Kultur und Szene" verschwinden, stattdessen kommen "Hipster, Start-Ups und Latte Macchiato" – so das Klischee. Auf der anderen Seite steht das Interesse der Städte, zentrale Viertel für die Wirtschaft und ein kaufkräftiges Klientel nutzbar zu machen. Doch welche Alternativen zur so genannten "Gentrifizierung" gibt es? Das Stadtgespräch diskutiert dieses Thema am Beispiel des Münsteraner Hafenviertels. Hier wehren sich die Bürger gegen die Umgestaltung ihres Quartiers – auch vor Gericht.

Gäste:

  • Dr. Christian Krajewski, Westfälische Wilhelms-Universität, Institut für Geographie, Humangeographie
  • Jörn Möltgen, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen der Stadt Münster
  • Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Rainer Bode, Sprecher der Bürgerinitiative "Zukunft Hafen"
  • Elmar Grimm, Geschäftsführer Grimm-Holding, Projektentwickler und Investor

Moderation: Thomas Koch
Redaktion: Catrin Grabkowsky

WDR 5 Stadtgespräch: Kampf ums Quartier

Datum:Donnerstag, 29.11.2018

Ort: Gaststätte "Pierhouse"
Hafenweg 22
48155 Münster

Einlass ab 19:00 Uhr

Beginn: 20.00 Uhr

Ende: 21.00 Uhr

Eintritt frei

Kommentare

WDR 5 Stadtgespräch: Kampf ums Quartier

Es ist gut und sehr wichtig, dass es zu so einem "Stadtgespräch" kommt.... und das bitte regelmäßig mit verschiedenen Gästen... Bürgerstimmen!

Die Veranstaltung am 29.11.2018 ist nicht ganz "neutral".

- es findet im "Pierhouse" statt und Eigentümer ist "Elmar Grimm"

- Elmar Grimm ist nicht "Sozial- und Allgemeinwohlgerecht" einzustufen... er ist ein großgewachsener Egoist...

- Porschefahrer, der gerne regelmäßig an "Porschewettbewerben" teilnimmt...

Grundbesitzer in Münster, Berlin und anderswo

- Hotelbesitzer

usw.

Es könnte also sein, dass diese kurze "Gesprächsrunde" voll am Thema vorbeigeht.

Die schnelle Hafenentwicklung innerhalb von zehn Jahren (2000 - 2010) ist beschämend, langweilig und sehr einseitig gestaltet worden.

"Münster könnte viel von den Holländern und Hamburgern lernen (Gestaltung von öffentlichen Plätzen / der Mensch steht im Mittelpunkt)."

Der Hafen von Münster hat (noch) kein "Charakter", kein "Gesicht", keinen "Charme". Da sitzen im Sommer die Menschen wie "Hühner auf der Stange".

- Da hat der Haferkamp, der Kanal, der Aasee deutlich mehr Farbe -

Durch Zwischenrufe würde dieser Veranstaltung mehr Leben eingehaucht werden! So ganz nach der Art von "Augusto Boal"  (Theater der Unterdrückten, Forumtheater, Unsichtbares Theater).

Also ihr Kreativen, Hafenbewohner, Problemlöser... kommt und mischt euch ein, friedlich und miteinander!

P.S. Warum sitzt denn die " Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) " nicht mit am Tisch. Die haben doch so viele Immobilien in Münster und könnten doch wunderbar zu sozialen Lösungen beitragen (BIma verkauft z.Z. sehr teuer die Britenhäuser in Gremmendorf etc.).

 

Idee dazu?

Mit der Möglichkeit, jedem Artikel eigene Gedanken und neue Ideen hinzuzufügen, möchten wir einen produktiven virtuellen Austausch fördern. Dieser wird das persönliche Gespräch oder feste Gruppenstrukturen nicht ersetzen können, birgt aber die Vorteile einer schnelleren, öffentlichen und ggf. anonymen Diskussion. Bitte helft alle mit, dass dieser Bereich von Münster alternativ in diesem Sinne gedeiht!