RENDEZVOUS QUÉBEC: C.R.A.Z.Y. – Verrücktes Leben

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𝗘𝗶𝗻 𝗷𝘂𝗻𝗴𝗲𝗿 𝗠𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲, 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗜𝗱𝗲𝗻𝘁𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗪𝗲𝗴 – Heiligabend 1960 wird Zachary „Zac“ Beaulieu in Québec geboren – als zweiter von fünf Brüdern in einer lebhaften, katholisch geprägten Familie. Während sich Québec im Zuge der gesellschaftlichen Umbrüche der 1960er- und 1970er-Jahre verändert, wächst Zac in einem Spannungsfeld aus familiären Erwartungen, Religion und Popkultur auf.

In C.R.A.Z.Y. – VERRÜCKTES LEBEN erzählt Regisseur Jean-Marc Vallée von einem intensiven Vater-Sohn-Konflikt und der Suche nach der eigenen sexuellen Identität. Zwischen Rebellion und Anpassung ringt Zac um Anerkennung und Selbstbestimmung, während sich sein Verhältnis zu seinem impulsiven Vater zunehmend zuspitzt. Vor dem Hintergrund der „Révolution tranquille“ entsteht ein ebenso bewegendes wie lebensnahes Generationenporträt – ein Meilenstein des modernen Cinéma québécois, der persönliche Geschichte und gesellschaftlichen Wandel eindrucksvoll verbindet.

Kanada 2005 · R: Jean-Marc Vallée · ab 12 J. · franz. OmU · 127′

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