Jüdisches Leben: Displaced

Bild
Datum

𝗦𝗵𝗮𝗿𝗼𝗻 𝗥𝘆𝗯𝗮-𝗞𝗮𝗵𝗻 𝗿𝗲𝗸𝗼𝗻𝘀𝘁𝗿𝘂𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿𝗲𝗿 𝗕𝗲𝘇𝗶𝗲𝗵𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝗮𝘂𝘀𝗲𝗶𝗻𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿 – »Für die gebürtige Münchnerin Sharon Ryba-Kahn ist die Vergangenheit nicht vergangen, sie ist allgegenwärtig. Mit den Augen der dritten Generation nach der Schoah blickt Sharon auf sich selbst, auf ihre Familie und ihr deutsches Umfeld. Anlass gibt der Kontakt zu ihrem Vater; viele Jahre lag die Beziehung auf Eis. Er lebt in Tel Aviv, sie in Berlin. DISPLACED ist weit mehr als ein Selbstporträt. Mit bohrenden, oft unbequemen Fragen beleuchtet sie das schwierige Familienverhältnis und das Unbehagen, das sie in Deutschland umtreibt.» (Kristina Tolok in DOK.fest München)
»Sharon Ryba-Kahn artikuliert in diesem Film das, was sie lange nur gedacht- und gefühlt hat. Gleichzeitig bezieht sie ihre deutschen nicht-jüdischen Freunde in die Gespräche mit ein und stellt fest, dass der Wunsch danach, die Vergangenheit ruhen zu lassen, vor allem das Privileg der Täter*innengesellschaft ist.« (Jüdisches Filmfestival Berlin | Brandenburg)
»Ich wollte mich in DISPLACED meiner Beziehung zu Deutschland stellen und die Familiengeschichte meines Vaters gab mir einen Rahmen dafür. Der Film wurde für mich eine Chance in die Tiefe zu gucken. Ich wusste immer schon, dass die Kluft zwischen dem jüdischen Diskurs und dem nicht-jüdischen Diskurs enorm ist.« (Sharon Ryba-Kahn)

Deutschland 2020 · R & Db: Sharon Ryba-Kahn · K: Omri Aloni · dt./engl./hebrä.OmU · 90′

Kategorie