Militarisierung und Palästina – was hat das miteinander zu tun?

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Deutschland rüstet für Krieg: Milliarden fließen in die Rüstungsindustrie, zivile Produktion wird auf Rüstung umgestellt, und die Wiedereinführung der Wehrpflicht wird vorangetrieben. Gleichzeitig nehmen Überwachung und Repression gegen die politische Opposition seit Jahren zu.

In diesem Zusammenhang unterdrückt der deutsche Staat auch die palästinasolidarische Bewegung massiv. Die Kriminalisierung dieser ist dabei kein isoliertes Phänomen, sondern Ausdruck eines autoritären Staatsumbaus, der darauf abzielt, den Widerstand gegen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung zurückzudrängen.

Die israelische Kriegsindustrie profitiert von dieser Entwicklung. Die geplante Ansiedlung israelischer Rüstungsunternehmen wie Rafael in Osnabrück und Elbit Systems in Sangerhausen wirft die Frage auf, welche Rolle Israel bei der Aufrüstung Deutschlands spielt und welche wirtschaftlichen und politischen Interessen dahinterstehen. Beide Unternehmen bewerben ihre Tötungsmaschinen mit deren Einsatz im Genozid am palästinensischen Volk.

Währenddessen begegnen die deutschen Gewerkschaftsführungen den Kriegsvorbereitungen mit demselben staatstreuen Opportunismus wie dem Genozid in Gaza. Statt die Beschäftigten im Kampf gegen die Militarisierung zu unterstützen, verkaufen sie Kriegsproduktion als alternativlos zur Sicherung von Arbeitsplätzen und stellen sie so vor eine falsche Wahl: Arbeitsplatzsicherung oder Widerstand gegen die Kriegsvorbereitungen.

Der Widerstand gegen Kriegsvorbereitungen und den Genozid in Gaza verbinden sich zunehmend. Daran wollen wir anknüpfen und gemeinsam über die Zusammenhänge von Militarisierung, Repression und Palästina diskutieren. Wir laden euch herzlich zur nächsten Widerständigen Akademie ein. Lasst uns gemeinsam bilden, diskutieren und Widerstand organisieren!

📍 Ort: Odak, Wolbecker Straße 1, Münster
📅 Datum & Uhrzeit: 08. November, 16 Uhr

Damit die Teilnahme nicht an der Kinderbetreuung scheitert, bieten wir diese vor Ort an!