filmclubmünster: B WIE BARTLEBY | 3. Mai
Angela Summereder verbindet den historischen Text Melvilles mit der Gegenwart – Filmplädoyer von Alexander Scholz.
Angela Summereder verbindet den historischen Text Melvilles mit der Gegenwart – Filmplädoyer von Alexander Scholz.
Die Gesprächsrunde zum 45-jährigen Bestehen der Filmwerkstatt Münster kreist um den Autor:innendokumentarfilm.
Seit ihrer Gründung 1981 ist die Filmwerkstatt Münster eng mit dem Autor:innendokumentarfilm verbunden. 2026 feiert sie ihr 45-jähriges Bestehen. Der Autor: innendokumentarfilm steht für eine persönliche Handschrift und eine klare künstlerische Haltung und prägt bis heute das Selbstverständnis der Werkstatt.
In der Freifläche: Dieter Fietzkes dokumentarischer Heimatfilm aus Nienberge – als Vorfilm „Die weiße Chinesin“
Carte blanche zum 80. Geburtstag von Dieter Fietzke: Ein dokumentarischer Heimatfilm aus der Nienberger Dorfbauernschaft in den frühen 1980er Jahren, trotz kritischer Untertöne ein Bekenntnis zu Land und Leuten. Der Film beschreibt das Leben in und um Nienberge aus dem subjektiven Blickwinkel von Dieter Fietzke, der in den 80er Jahren selbst in der Dorfbauernschaft wohnte. Der Film feierte im Juli 1983 im Saal der Nienberger Gaststätte „Zur Post“ Premiere.
Kurzfilme der Erfurter Künstlerin Gabriele Stötzer und ihrem Künstler:innen-Kollektiv – kuratiert von Lea Lüneborg
In den Super-8-Filmen der Erfurter Künstlerin Gabriele Stötzer entfaltet sich ein radikal anderes Kino: kollektiv, körperlich, anarchisch. Die Filme entstanden im Untergrund, abseits staatlicher Produktionsstrukturen. In ihrer formalen Freiheit markieren Stötzers Arbeiten einen feministischen und queeren Gegenentwurf zum offiziellen Kulturapparat.
Regie: Gabriele Stötzer, DDR 1983 – 1989, ca. 70 min., FSK o.Ang., Deutsche Originalversion
Zwei Filme, die einen sensiblen Zugang zum Phänomen der Grenzenlosigkeit eröffnen, indem sie vermeintlich unzusammenhängende Landschaften
zu ganz eigenen Montagen collagieren.
Die Filmtage Cinema Ost. Osteuropa im Spiegel des Films gehen nun schon in die vierte Runde. Sie haben sich in Münster als erfolgreiches Kulturprojekt etabliert.
Kathrin Jahrreiss begibt sich auf eine sehr persönliche Spurensuche, die ein komplexes Bild einer deutsch-jüdischen Familie über drei Generationen in mehreren politischen Systemen zeichnet.
Regie: Kathrin Jahrreiss, Deutschland 2024, 110 min., FSK 12, Deutsche Originalversion
Derr Dokumentarfilm begleitet eine bi-nationale Familie über einen Zeitraum von mehreren Dekaden. Zu einer Zeit, als Ehen zwischen Afrikaner:innen und Europäer:innen noch die große Ausnahme waren, heiratete die Wuppertalerin Hanna Lamm in den 1950ern ihren Mann Joseph Adomako und folgte ihm ein paar Jahre später, nach der Unabhängigkeit der Goldküste, ins neue Ghana. Von Migration sprach man damals nicht. Doch das Thema Migration begleitet die Familie bis heute.
Regie: Christoph Felder, Deutschland 2022, 95 min., FSK o.Ang., Deutsche Originalversion
Vier Abschlussfilme von Absolvent:innen des internationalen Masterstudiengangs Visual Anthropology, Media and Documentary Practices der Universität Münster. In den Filmen geht es unter anderem um die persönliche Suche nach einer vergessenen Familiengeschichte in Südindien, kreative Transformation nach Inhaftierungserfahrungen, rituelle Tätowierungspraktiken in Thailand und Geschlechternormen in den Niederlanden. | Omengl.U, 90 min, 10,-/6,-
In Kooperation mit Cinema & Kurbelkiste laden wir Euch herzlich zur Vorführung des Films „Kara Kafa“ von Korhan Yurtsever ein. Nach dem Film möchten wir die Gelegenheit nutzen, gemeinsam über den Film ins Gespräch zu kommen.
Datum: 15. Januar 2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Cinema & Kurbelkiste, Warendorfer Str. 45