Vor 78 Jahren begann die Nakba, der Völkermord gegen das palästinensische Volk. Was 1948 begann, dauert bis heute an. Vertreibung, Besatzung, Entrechtung und strukturelle Gewalt prägen weiterhin den Alltag von Millionen Menschen. Die Nakba ist kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte. Sie ist Gegenwart. Sie ist Realität, jeden Tag. Während der US-israelische Krieg gegen Iran die Schlagzeilen beherrscht, geht der Völkermord in Gaza weiter. Ein Völkermord durch Zermürbung, durch die Zerstörung der Lebensgrundlagen und regelmäßige Massaker an der Bevölkerung. Auch in der Westbank wird die Vertreibung der Palästinenser:innen und ihre Ermordung durch den Staat und Siedler hemmungslos vorangetrieben. Das Gleiche macht Israel im Libanon. Die Trümmerlandschaft im Südlibanon gleicht der in Gaza, die Zerstörung von Dörfern und Vertreibung und Massakrierung der Bevölkerung bleiben ohne Konsequenzen.
Wir schweigen dazu nicht, wir erinnern an 1948 und an die israelischen Verbrechen, die jetzt gerade mit Unterstützung der deutschen Regierung passieren.
Wir rufen euch alle auf.
Schließt euch an.
Kommt nach Münster.
Kommt zur Demo, kommt zur Kundgebung, kommt zur Ausstellung.
Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Solidarität nicht nur ein Wort ist, sondern eine Haltung, die wir sichtbar machen. Unsere Stimmen tragen die Erinnerung weiter.
Unsere Präsenz widerspricht dem Schweigen.
Unsere Solidarität stellt sich gegen Unterdrückung.
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Besatzung, gegen Kolonialismus, gegen das Vergessen.
Demo
15. Mai 2026
14:00 Uhr
Münster Hbf
Kundgebung & Ausstellung zur Nakba
15. Mai 2026 ab 15:30 Uhr
auf der Stubengasse
Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für Selbstbestimmung