Mit einer Lesung der Schriftstellerin Hemley Boum eröffnet der Verein Afrikanische Perspektiven die Reihe „Starke Stimmen – Des voix qui résonnent“. Boum wurde in Duala (Kamerun) geboren und lebt heute in der Nähe von Paris. Ihr Roman „Wind, der uns heimträgt” spielt in Kamerun und Frankreich. Darin erzählt sie die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg und beleuchtet die Folgen der Kolonialzeit sowie den Einfluss der Industrialisierung auf traditionelle Lebensentwürfe in Kamerun. Der Roman wurde 2024 mit dem Grand Prix Afrique ausgezeichnet und ist 2025 auf Deutsch im Peter Hammer Verlag erschienen.
Die Sprecherin Sarah Giese liest aus dem Roman, die Kulturwissenschaftlerin Joyce Noufélé führt das Gespräch mit Hemley Boum auf Französisch und Deutsch. Die Lesung findet an einem besonderen Ort statt: dem restaurierten und vor wenigen Wochen neu eröffneten Rüschhaus.
In der Reihe „Starke Stimmen“ stellen in den nächsten Monaten vier weitere afroeuropäische Autor*innen ihre Werke vor: Stella Gaitano (Deutschland/Südsudan), Aaiún Nin (Schweiz/Angola), Ennatu Domingo (Spanien/Äthiopien) und Lisette Lombé (Belgien/Demokratische Republik Kongo).
EINTRITT: Frei. – Um eine Spende wird gebeten.
ANMELDUNG: per Mail unter: info
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ANFAHRT
Ab Münster Hauptbahnhof fährt der Bus der Linie 5 Richtung „Hannaschweg“ zur Haltestelle „Haus Rüschhaus“. Von dort aus sind es etwa 400 Meter bis zum Rüschhaus.
FÖRDERUNG und KOOPERATION
Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW, Kulturamt Münster, Burg Hülshoff - Center for Literature, Eine Welt Forum Münster e.V., Peter Hammer Verein für Literatur und Dialog e.V., Postcolonial, Transnational and Transcultural Studies am Englischen Seminar und Sprachenzentrum der Universität Münster, Eine-Welt-Netz NRW e.V.
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