Roter Mittwoch: Kritik der neoliberalen Uni

Veranstaltungsbeschreibung

Prüfungsdruck, Verschulung & Modularisierung der Lehre, verkürzte Regelstudienzeit, Auswendiglernen und Wiedervergessen, Dauerstress – Die Ökonomisierung der Uni hat uns längst erreicht. Möglichst schnell sollen wir durch das Uni-System geschleust und angepasst wieder ausgespuckt werden, damit unsere Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt verwertet werden können. Bologna-Reform & Co. haben ihr Bestes getan, um die Umstrukturierung zur „unternehmerischen Hochschule“ voranzutreiben.

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Roter Mittwoch Religion & Linke

Veranstaltungsbeschreibung

Eine gewisse Religionskritik scheint zum Standardrepertoire „guter Linker“ zu gehören. Wir wollen uns fragen: Um welche Form der Religionskritik handelt es sich hier eigentlich? Und welche Religionskritik hat Marx formuliert, als er die Verhimmelung der Welt anprangerte? Wir werden diskutieren, wie die Marx’sche Religionskritik von der Theologie aufgegriffen wurde. Welches kritisch-emanzipatorische Potential kann sowohl Religion als auch Religionskritik dann haben, wenn – mit Marx gesprochen – die „Kritik des Himmels“ zu einer „Kritik der Erde“ wird?

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Roter Mittwoch: antiautoritäre Erziehung

Veranstaltungsbeschreibung

In unserer Gesellschaft ist es üblich, dass Eltern, Erzieher*innen, Lehrer*innen etc. eine autoritäre Rolle dem Kind gegenüber einnehmen, wodurch viele traditionelle Regeln und Normen unhinterfragt bleiben. Dies prägt Kinder von Beginn an für das restliche Leben. Aber was passiert, wenn diese Autorität wegfallen würde? Versucht wurde dies bereits in der 68er Bewegung. Doch welche Theorien stehen dahinter, welche Auswirkungen hat dies auf das Kind und ist so ein Modell in unserer neoliberalen Gesellschaft überhaupt realisierbar?

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Roter Mittwoch: Kritik am Staatsfeminismus

Veranstaltungsbeschreibung

Frauenquoten in Aufsichtsräten, Garantie auf Kitaplätze, Eltern- und Betreuungsgelder - der Staat inszeniert sich mit seiner Frauen- und Familienpolitik zunehmend als progressiv und emanzipatorisch.
Gleichzeitig leiden Frauen jedoch ganz besonders unter der neoliberalen Verarmungspolitik: sie verdienen durchschnittlich 21% weniger Lohn, der Niedriglohnsektor ist primär weiblich und ein Großteil der unbezahlten Care-Arbeit wird immer noch von Frauen geleistet.

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Roter Mittwoch: Ist die EU Imperialistisch?

Veranstaltungsbeschreibung

Die Europäischen Union wird in der breiten Gesellschaft als progressives Friedensprojekt angesehen, welches ein abkommen vom Nationalstaat bedeute.
Aber stimmt das? Wir brechen mit den Mythen rund um die Europäische Union während wir veranschaulichen ob die klassischen Marxistischen Imperialismustheorien auch auf diese zutreffen.

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Bewusst nicht geheim - BürgerInnenasyl als Menschenrechtsschutz

Veranstaltungsbeschreibung

In den vergangenen Jahren ist in Deutschland und der Europäischen Union die Abschiebepraxis stetig weiter ausgebaut und systematisiert worden. Das organisierte Rückkehrmanagement in AnKer-Zentren oder ZUEs hat ein Klima der Isolation und Ausgrenzung geschaffen. Es geht nicht mehr um Integration und Aufnahme, sondern darum Menschen nach ihrer Verwertbarkeit auszusortieren und abzuschieben.

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Auftakt Lesekreis: Einführung in in die Kritik der politischen Ökonomie (not*lösung)

Veranstaltungsbeschreibung

"Trotz all der Schwierigkeiten sollte man die Lektüre des "Kapital" auf sich nehmen. Die folgende Einführung kann diese Lektüre nicht ersetzen; sie soll lediglich eine erste Orientierung bieten." So schreibt M. Heinrich im Vorwort seiner berühmten Einführung, mit der wir im Lesekreis auch arbeiten möchten. Unser Lesekreis will also nicht eine Kapital-Lektüre ersetzen, sondern eine Orientierung anbieten. Wir fangen von 0 an, jede*r kann einsteigen!

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Bücher aus dem Feuer

Veranstaltungsbeschreibung

Hinweis auf eine Lesung in Erinnerung an die Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933.

Einführung und Lesung: Brigitte Thomas und Dr. Kajo Schukalla.

Wir erinnern an die Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 In Münster brannten die Bücher politisch und rassistisch missliebig gewordener Autoren bereits am 6 Mai auf dem heutige Schlossplatz. All dies war nur der Auftakt für Verfolgung und Völkermord. Gleichzeitig möchten die Veranstalter auch auf aktuelle Bedrohung und Verfolgung von Autoren in ausgewählten Staaten aufmerksam machen.

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