Literatur stellt die Wirklichkeit anders dar als journalistische Medien. Abdelaziz Baraka Sakin verdichtet, verbindet Realität und Fiktion zu literarischen Texten, er schreibt bildhaft und meidet Klischees. Adam Ingliz, die Hauptfigur des Romans „Der Rabe, der mich liebte“ (Verlag Klingenberg, 2024), verlässt den diktatorisch geprägten Sudan und durchquert Europa auf dem „Ameisenweg“, einer lebensgefährlichen Fluchtroute.
Abdelaziz Baraka Sakin ist 1963 im sudanesischen Kassala geboren, seine Bücher wurden mit internationalen Preisen bedacht, im Sudan mit Verboten belegt. Der Schauspieler Stefan Nászay liest aus dem Roman, die Übersetzerin Larissa Bender führt das Gespräch mit Abdelaziz Baraka Sakin auf Arabisch und Deutsch.
Die Lesung ist Teil des Projekts "Sudan - neu erzählt",
mehr Informationen: Projekt "Sudan - neu erzählt - السودان-المعاد-روايته"
Sie findet im Rahmen des Münsterschen Afrika Festivals 2026 statt. Vor- und nachher besteht Gelegenheit, den Afrika Markt im Rathaus-Innenhof zu besuchen.
EINTRITT
Frei. – Um eine Spende wird gebeten.
KOOPERATION und FÖRDERUNG
Ein Projekt des Vereins Afrikanische Perspektiven in Kooperation mit: vhs-Münster, Postcolonial, Transnational and Transcultural Studies am Englischen Seminar der Universität Münster, Eine-Welt-Forum Münster e.V., Darfur-Hilfe e.V., Arabisch-deutscher Literaturkreis | ArDeLit, Afrika Kooperative e.V.
Förderung: Kulturamt, Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit, Ausschuss für Chancengleichheit und Integration der Stadt Münster sowie Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Landes NRW.
Foto: ©Wolfgang Tanner