Vortrag "Objektivität als Ideologie?" mit Christine Zunke. Anschließend: Kneipenabend
Objektivität als Ideologie?
Dr. Christine Zunke
Do., 14.02.2019
Beginn: 19 Uhr (s.t.)
Raum: Baracke (Scharnhorststraße 100)
Objektivität als Ideologie?
Dr. Christine Zunke
Do., 14.02.2019
Beginn: 19 Uhr (s.t.)
Raum: Baracke (Scharnhorststraße 100)
„Pflegestammtisch? Na bin ich denn ein alter Sack?“
Nein, aber vielleicht hast du die Schnauze voll von mieser Laune, brüchigen Versprechen und zu wenig Unterstützung durch die Leitung des Krankenhauses oder Altenheimes?
Sicherlich hast auch du den Sturm und die Hitze des Sommers der Pflege gespürt. Niemand kann vor dem bundesweiten
Pflegenotstand Augen und Ohren verschließen. In den Medien klingt es so, als ob die Krankenhaus- und Pflegedienstleitungen versuchen, diesen Alptraum zu beenden – tatsächlich passiert aber nur wenig.
Fußball in der Wüste - Lesung mit Glenn Jäger
Anfang diesen Jahres reiste Oliver Bierhoff für den DFB nach Katar. Dort findet die nächste Fußball-Weltmeisterschaft statt. Nicht nur der Austragungsort in der Wüste und die Ansetzung der Spiel (u.a.. 11 Uhr MEZ) werfen viele Fragen auf. „Es wird eine andere WM sein“, betonte Bierhoff in Doha, der Hauptstadt des Emirates.
¡YEPA, YEPA! - 35/25 Jahre La Lucha Zapatista in Chiapas, Mexiko - ein praktischer Internationalismus
25 Jahre nach dem zapatistischen Aufstand im Südosten Mexikos gibt es viel Aktuelles zu erzählen, u.a. über die zapatistische Autonomie, den Kampf der Frauen dort und unsere gemeinsam gelebte internationale Solidarität. Wir laden Euch herzlich zu Infos und Diskussion mit den compañeras des colectivo gata-gata ein.
Im Anschluss Soli-Kneipe mit rebellischer zapatistischer Musik.
Lesung mit der Mafiajournalistin Petra Reski aus Venedig zur Mafia in Münster / Deutschland. Beginn 19.30 Uhr. Weitere Infos.
Aus ihrem Werk: "562 italienische Mafiosi leben in Deutschland, allein 333 davon gehören zur ‚Ndrangheta – der mächtigsten Mafiaorganisation in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist die ‚Ndrangheta vor allem in Duisburg . . Aber auch in einer Universitätsstadt wie Münster, wo sich der aus Crotone stammende Clan Grande Aracri eingerichtet hat.“
- bebilderte Infoveranstaltung -
Landbesetzungen und Straßenblockaden, Guardia Indígena und eigene Regierung. Sie wirken vermessen in ihren Forderungen. Doch diese Forderungen sind legitim. Sie sind unnachgiebig im Streiten für Gerechtigkeit für Mensch und Natur, gegen Freihandel und das kapitalistische Wachstumsmodell. Sie sind utopisch, doch führen sie einen sehr realen Kampf und haben als Speerspitze im Widerstand gegen den ultrarechten Álvaro Uribe zur Formierung einer breiten zivilen Bewegung beigetragen.
Ein Abend mit Liedern aus der Zeit des Nationalsozialismus
mit Jonas Höltig und Tassilo Rinecker (Münster)
Musikalisch-literatischer Abend
Es werden Lieder von Juden, Sinti und Roma, Jugendbewegungen, politisch Verfolgten, Zeugen Jehovas, sowie in Konzentrationslagern entstandene Lieder vorgestellt und gesungen. Dabei wird ein Fokus darauf gelegt, was für eine Rolle Musik für Verfolgte gespielt hat.
Im Rahmen der Initiative "Nie Wieder!" veranstaltet das sozialpädagogische Fanprojekt FANport Münster am Dienstag, den 29. Januar 2019 um 19 Uhr einen Workshop, in dem sich kritisch mit den Entwicklungen neurechter Strukuren im Bereich der Fußballfankultur auseinander gesetzt wird. Als Referent ist der Historiker und Journalist Peter Römer eingeladen, den Abend gemeinsam mit FANport-Leiter Edo Schmidt zu gestalten. Die Veranstaltung findet in der Leokneipe nahe dem Hbf. Münster in der Herwarthstraße 7 (ehem. „Milchbar“) statt.
Vergnügen heißt allemal: nicht daran denken müssen,
das Leiden vergessen, noch wo es gezeigt wird.
(T.W. Adorno / M. Horkheimer: Dialektik der Aufklärung)
In den Debatten um Lösungen für den israelisch-arabischen Konflikt wird als besonderes Hindernis die israelische Präsenz in der Westbank angeführt. Rensmann wird dies anhand des Sechstageskrieges und der Folgen beleuchten. Dabei wird er die Ideologie der palästinensisch-arabischen Akteure besonders fokussieren und Vorschläge zur Konfliktlösung in Richtung einer Zwei-Staaten-Lösung erörtern.
Jörg Rensmann ist Politikwissenschaftler und Programmdirektor des Mideast Freedom Forum Berlin.