Lesekreis: Texte zu "Shoah" von Claude Lanzmann

Veranstaltungsbeschreibung

-Sondertermin zum Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust -

Ab dem 30. Januar wird in der a.cat an jedem Freitag bis zum 6. März Claude Lanzmanns Film Shoah gezeigt.

Lanzmanns grundlegende Einsicht lautet, dass sich die Vernichtung der europäischen Juden der bildlichen Darstellung entzieht. Was nicht gezeigt werden kann, muss erzählt, verkörpert und gegenwärtig gesprochen werden. Shoah versucht dies mit den Mitteln des Films. Im Zentrum stehen daher nicht Ereignisse im Sinne historischer Rekonstruktion, sondern Zeugenschaft.

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Filmscreening: Shoah (Claude Lanzmann)

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Veranstaltungsbeschreibung

Shoah, sagt Claude Lanzmann selbst explizit, „ist kein Dokumentarfilm – und gerade darin liegt seine Radikalität. Der Film verweigert Illustration und Erklärung. Statt Geschichte darzustellen, konfrontiert Shoah mit der Tatsache, dass es geschah.” Lanzmanns zentrale Einsicht lautet: Die Vernichtung der europäischen Juden entzieht sich der bildlichen Darstellung. Historische Aufnahmen, so notwendig sie als Dokumente sind, bleiben „Bilder ohne Vorstellungsvermögen“. Was nicht gezeigt werden kann, muss erzählt, verkörpert, gegenwärtig gesprochen werden.

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Lederkreis: Texte zum Film "Shoah" von Claude Lanzamann

Veranstaltungsbeschreibung

- Sondertermin zum Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust -

Ab dem 30. Januar wird in der a.cat an jedem Freitag bis zum 6. März Claude Lanzmanns Film Shoah gezeigt.

Lanzmanns grundlegende Einsicht lautet, dass sich die Vernichtung der europäischen Juden der bildlichen Darstellung entzieht. Was nicht gezeigt werden kann, muss erzählt, verkörpert und gegenwärtig gesprochen werden. Shoah versucht dies mit den Mitteln des Films. Im Zentrum stehen daher nicht Ereignisse im Sinne historischer Rekonstruktion, sondern Zeugenschaft.

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9.11. - Gedenken. Handeln.

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Wir sind im Land der Täter*innen, verwoben in ein Netz antisemitischer Kontinuitäten. Im Bewusstsein dessen gedenken wir am 9.11. der Opfer der Reichspogromnacht und dessen, was in den Jahren danach kam: Die systematische Ausgrenzung und Vernichtung der Jüdinnen*Juden in Europa. Dieser Antisemitismus hatte eine lange Tradition und Kontinuitäten dazu bleiben bestehen.
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„Antisemitismus der Vernunft“ – Antisemitismus der „Tat“. Zur Logik der modernen Judenfeindschaft in Deutschland (Ingo Elbe)

Veranstaltungsbeschreibung

- Vortrag anlässlich des Tages des Gendenkens an die Opfer des Nationalsozialismus - 

„Antisemitismus der Vernunft“ – Antisemitismus der „Tat“. Zur Logik der modernen Judenfeindschaft in Deutschland PD Dr. Ingo Elbe

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NS-TäterInnen vor Gericht

Veranstaltungsbeschreibung

Die juristische Verfolgung von NS-Verbrechen ist noch nicht abgeschlossen, gegen rund ein Dutzend mutmaßliche NS-TäterInnen wird noch ermittelt. Entscheidend für die Einleitung dieser letzten Verfahren war ein wegweisendes Urteil, das das Landgericht München 2011 gegen den damals von der SS aus deutscher Kriegsgefangenschaft rekrutierten „Hilfswilligen“ John Demjanjuk fällte: fünf Jahre Haft wegen Beihilfe zum Mord.

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Das KZ Stutthof - Ort der Ausbeutung, Quälerei und Vernichtung

Veranstaltungsbeschreibung

Einen Tag, nachdem am 1. September 1939 mit dem Angriff der deutschen Marine auf Danzig der Zweite Weltkrieg begann, richteten die Nazis nahe Danzig, beim Dorf Sztutowo, das Lager Stutthof ein. Ziel der Nazis war die „Germanisierung“ des besetzten polnischen Gebietes, weshalb sie neben politischen GegnerInnen auch VertreterInnen der polnischen Intelligenz verfolgten und inhaftierten. 1942 wurde Stutthof in das System der Konzentrationslager überführt und unter SS-Verwaltung gestellt. Das Konzentrationslager wurde weiter ausgebaut.

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