Die Taliban sind in Afghanistan nun wieder an der Macht.
Unser Herz zerreißt bei dem Gedanken, was auf die Menschen in Afghanistan zukommen wird. Besonders hart wird es Frauen, LGBTQIA+-Menschen, Künstler*innen, Journalist*innen, Aktivist*innen treffen.
Anfang September findet die Internationale Automobilausstellung (IAA) in München statt. Nachdem bereits 2019 erfolgreich durch Akteur:innen der Klimabewegung gegen die Messe in Frankfurt mobilisiert wurde, gerät die Ausstellung vor dem Hintergrund der nicht mehr zu übersehenden Folgen des Klimawandels mehr und mehr in Legitimierungsschwierigkeiten. Deshalb folgt nun dieses Jahr in München der Versuch, den Fokus der Messe – scheinbar – von Pferdestärken, Pracht und Hochpreisigkeit wegzulenken und sich als „Mobilitätsmesse" zu inszenieren.
Am 9. August 1996 starb die in Münster aufgewachsene Lyrikerin May Ayim. Den von ihr mitbegründeten Kampf für die Rechte der Schwarzen in Deutschland und gegen die rassistische Ausgrenzung der Afrodeutschen, Schwarzen und People of Color seit der Kolonialzeit führt unter anderem der „May-Ayim-Ring“ Münster gemeinsam mit anderen Initiativen und Vereinigungen fort.
Auch dieses Jahr lädt der Dyke March Münster alle Dykes^1 zum Protestmarsch in Münster ein. Wir ziehen durch die Straßen und nehmen uns Raum. Wir wollen mit dem Dyke March gemeinsame Sichtbarkeit herstellen und gleichzeitig auf die vielfältigen Lebensrealitäten und Diskriminierungserfahrungen von Dykes hinweisen.
Auch in diesem Monat werden wir wieder als Fahrraddemo zur Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Münster fahren. Die Einrichtung isolieren und entrechten geflüchtete Menschen systematisch. Über Monate und Jahre müssen diese in Mehrbettzimmern wohnen und mit viel Einschränkungen der Selbstbestimmung leben. Zudem wird der Zugang zur angemessenen medizinischen und psychologischer Versorgung verwehrt.
Wir rufen anlässlich der Bundestagswahlen im September 2021 dazu auf, am 7. August 2021 europaweit für die Seenotrettung im Mittelmeer auf die Straßen zu gehen. Das Sterben geht unvermindert weiter, während europäische Staaten zivile Seenotrettungsorganisationen daran hindern Menschen aus Seenot zu retten. Wir wollen gemeinsam für eine lücken-und bedingungslose europäische Seenotrettung und gegen die Kriminalisierung von geflüchteten Menschen und Helfer*innen in vielen Städten deutschlandweit sichtbar und laut sein!
Die Klimakatastrophe passiert jeden Tag, kostet jeden Tag Menschen und Tiere das Leben. Diese Woche ist sie auch in Deutschland in einem neuen Ausmaß spürbar geworden. Deutschland erlebt die schlimmste Unwetterkatastrophe seit Jahren. Immer noch kämpfen Menschen landesweit mit den Folgen. Menschen haben ihr Leben, ihr Zuhause, ihre Familie und ihre Freunde verloren.
Seid ihr wieder mit dabei, wenn wir am 7. August ab 12 Uhr auf die Straße gehen und gegen Tierversuche in Münster demonstrieren? ❤✊ Im Besonderen kämpfen wir gegen das US-amerikanische Unternehmen #Covance, das seit vielen Jahren in #Münster eines der größten Tierversuchslabore für #Affen in ganz Europa betreibt. Hier werden jedes Jahr 2.000 Affen in qualvollen Giftigkeitsprüfungen getötet. Wir kämpfen aber ebenso gegen Tierversuche an der Universität Münster, dem Uniklinikum Münster sowie am Max-Planck-Institut. Nun brauchen wir eure Unterstützung! Lasst diese Demo groß werden!