Vortrag: Auf dem Fleischmarkt untenrum frei unterwegs – Über pop-feministische Erfahrungsliteratur, (un-)mögliche Emanzipation und das notwendige Scheitern der Form

Veranstaltungsbeschreibung

Feminismus zeigt sich gegenwärtig in vielen Formen - neben dem  konservativen Feminismus der Gleichstellungspolitik, dem elitären Feminismus der Führungsetagen-Neoliberalistas und dem Queer-Feminismus zwischen Identitätspolitik und Hedonismus hat sich der Pop-Feminismus  mit seiner Anrufung der Selbstermächtigung und Wahlfreiheit als  umfassendste und tanzbarste Version durchgesetzt.

Bild
Datum
-

Gegenprotest zum 1000 Kreuze Marsch in Münster

Kategorie
Veranstaltungsbeschreibung

10.10.2020 Kundgebung: Mein Körper – Meine Entscheidung!

Gegenprotest zum 1000 Kreuze Marsch in Münster

Statt im März findet der 1000-Kreuze-Marsch am 10. Oktober 2020 als „Nachholtermin“ statt.

Sei dabei beim Gegenprotest:

Am 10.10 wollen wieder Abtreibungsgegner*innen durch Münster marschieren. In der Vergangenheit war sogar zeitweise die medizinische Versorgung in Bezug auf Abtreibung in Münster gefährdet.

Kundgebung am Sa, 10.10. um 15:00 am Prinzipalmarkt

Es wird Redebeiträge, Musik und Info-Stände geben.

Bild
Datum

Corona - who cares? Möglichkeiten feministischer Intervention

Veranstaltungsbeschreibung

Aufrufe zur Disziplin, die Einschränkung von Grundrechten und Social distancing beherrschen gegenwärtig das Leben der Menschen in der Schweiz wie in der Bundesrepublik und schränken in unterschiedlicher Weise auch die Möglichkeit feministischer Interventionen ein. Mit zwei Schweizer Feministinnen, der Historikerin Tove Soiland und der Pflegefachfrau Susanne Schefer diskutieren wir, wie wir angesichts dieser Situation unsere Kritikfähigkeit erhalten und feministisch denken und handeln können.

Bild
Datum

Post/Pop-Feministische Kamingespräche: Ist das noch Feminismus oder kann das weg?

Veranstaltungsbeschreibung

Jung, erfolgreich, sexy: Feminismus erscheint in neuen (und teuren) Kleidern (z.B. in einem Dior-Shirt für schlappe 620€). Gleichzeitig machen Women's Marches und #aufschreie zu #metoo in der Medienlandschaft Furore, ebenfalls sind aber anti-feministische Erregungen, gerade in virtuellen Räumen, virulent wie nie. Wie kann man diesen "Ambivalenzen der Sichtbarkeit" (Hark/Villa 2010) begegnen, sie lesbar und somit kritisierbar machen?

Bild
Datum