16.30 MAHNWACHE AN DER "LISTE DER TOTEN" AUF DEM IDENBROCKPLATZ, MÜNSTER KINDERHAUS 18.00 UHR FILM "DIE VERGESSENEN MIGRANT*INNEN" VON DJIF DJIMELI; BÜRGERZENTRUM KINDERHAUS 19.00 UHR GESPRÄCH: WAS KÖNNEN WIR TUN?
10 Jahre lang haben wir als IL Münster in dieser Stadt Politik gemacht. Nun haben wir die politische Entscheidung getroffen dies nicht mehr zu tun. Wir bleiben aber zusammen und wollen als Gruppe EXiL weiterhin bundesweit Politik machen. Unsere Entscheidung hat nicht nur mit der iL als bundesweite Organisierung zu tun, sondern mit dem, wie wir die Krise der radikalen Linken insgesamt sehen. Daher glauben wir, dass sie nicht nur uns selbst betrifft. Um die Ideenlosigkeit zu überwinden und nach neuen Perspektiven zu suchen, braucht es Diskussion und Debatte.
Klaus Heinrich, der 2020 verstorbene Religionswissenschaftler und Mitbegründer der Freien Universität Berlin, war nicht nur im wissenschaftlichen Betrieb des Nachkriegsdeutschland eine Ausnahmeerscheinung. Seine stets in Bewegung und frei vorgetragenen Vorlesungen, die nebst Vorträgen und kleineren Schriften zuerst bei Stroemfeld und seit 2019 im ça ira-Verlag erscheinen, bieten auch für die Konflikte der Gegenwart eine große Fülle an Anknüpfungspunkten.
Die seit 1987 stattfindende Gedenkandacht für die Zwangsarbeiter*innen in Hiltrup wird in diesem Jahr besonders den Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren thematisieren. Redebeiträge gibt es von den Ev. und Kath. Kirchengemeinden in MS-Hiltrup, vom Institut für Theologie und Politik (ITP) und der VVN-BdA Münster.
Die VVN-BdA beteiligt sich seit 15 Jahren an einem Gedenken. Die Veranstaltung versteht sich als eine Alternative zum üblichen Volkstrauertagsgedenken.
Am Dienstag, 23.11., um 19 Uhr, wird Vladimir Slivyak von der russischen Umweltorganisation Ecodefense auf Einladung von Students for Future Münster und Sofa (Sofortiger Atomausstieg) Münster im Schloss, Hörsaal S9, über den Kampf von Ecodefense gegen die Kohle- und Atomindustrie in Russland (und Deutschland) sprechen. Vladimir bekommt für den langen und schweren Kampf von Ecodefense im Dezember zusammen mit drei anderen Aktivist*innen in Stockholm den Right Livelihood Award verliehen - besser bekannt als Alternativer Nobelpreis.
Schokolade wird seit jeher im globalen Norden hergestellt. Die Firma Fairafric ist angetreten, um die Wertschöpfungskette in der Schokoladenindustrie zu verändern. Seit 2016 produzieren sie zusammen mit lokalen Partnerinnen und Partnern die erste Schokolade aus Westafrika, die in europäischen Lebensmittelgeschäften zu finden ist.
Slam Base engagiert sich für den kulturellen Brückenbau und einen globalen Perspektivwechsel. Gegründet wurde Slam Base von der Germanistin und Theaterpädagogin Sarah Bob-Anyeji und dem Sozialarbeiter Emeka Bob-Anyeji. Beide veröffentlichen Kurzgeschichten und präsentieren ihre Texte auf verschiedenen Bühnen. Zum Anlass der Beiratsreihe werden sie zusammen mit anderen Slammerinnen und Slammern Texte zum SDG 11 lesen.