𝗜𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗜𝗱𝗲𝗻𝘁𝗶𝘁ä𝘁 𝗶𝗺 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲𝗻 𝗔𝗺𝗲𝗿𝗶𝗸𝗮 – 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗣𝗲𝗿𝗹𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗜𝗻𝗱𝗲𝗽𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻𝘁 𝗠𝗼𝘃𝗶𝗲𝘀 – »POWWOW HIGHWAY ist der bahnbrechende Native-Spielfilm, der die Filmindustrie revolutionierte und das Narrativ über Native Americans für immer veränderte. Er war der Wegbereiter für die indigene Erzählkunst im Kino.« (Red Nation International Film Festival)
Den Unternehmern, die im Reservat in Lame Deer, Montana, einen Tagebau errichten wollen, ist der junge Aktivist Buddy Red Bow ein Dorn im Auge. Man befürchtet eine „Radikalisierung“ der Nördlichen Cheyenne. Als man Buddys Schwester in Santa Fé wegen eines platzierten Drogenfundes verhaftet, geht es mit seinem Schulfreund Philbert in dessen „Kriegspony“, einem alten 1964er Buick Wildcat, auf einen Road Trip quer durch Amerika.
Während Buddy nur seine Schwester befreien will, sucht Philbert heilige Stätten der Cheyenne auf, betet regelmäßig und lässt sich von Visionen leiten. Überzeugt davon, dass alles gut wird, hinterlässt er in den Black Hills in South Dakota den Ahnen zur Gabe einen riesigen Schokoriegel. Buddys kühne, materialistische Haltung kontrastiert mit Philberts scheinbar naiven Traditionalismus.
»Was POWWOW HIGHWAY am besten hinkriegt ist, zwei unvergessliche Charaktere zu erschaffen und ihnen gemeinsame Zeit zu schenken.« Roger Ebert
POWWOW HIGHWAY gewann u.a. beim American Indian Film Festival die Bestpreise für Regie, Film und Hauptdarsteller.
Großbritannien/USA 1988 · R: Jonathan Wacks · Db: David Seals, Janet Heaney, Jean Stawarz · K: Toyomichi Kurita • Mit A. Martinez, Gary Farmer, Amanda Wyss, Joanelle Romero, Graham Greene · engl.OF · 91′