Lesekreis Antisemitismuskritik - n.2: Antisemitismus sozialpsychologisch

Veranstaltungsbeschreibung

In der zweiten Sitzung unseres Lesekreises wollen wir psychoanalytische Antisemitismustheorien vertiefen und dabei die Fragen stellen, warum der Rekurs auf Psychoanalyse keine Pathologisierung bedeutet, warum das keine Relativierung der Freiheit und Verantwortung von Antisemit*innen bedeutet, wie gesellschaftliche und psychologische Dimensionen zusammenspielen,

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Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die Uno den jüdischen Staat delegitimiert

Veranstaltungsbeschreibung

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so sehr am Pranger wie Israel. Auf
jeder Generalversammlung wird Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten, in
Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Staaten der Welt zusammen, darunter
sämtliche Autokratien, Despotien und Diktaturen. Ähnlich sieht es in Gremien wie dem
Menschenrechtsrat, der Frauenrechtskommission und der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) aus. Und das Palästinenser-Hilfswerk UNRWA ist weniger eine humanitäre

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Vortrag: Von der Ausgrenzung zur Ermordung. Jüdisches Leben in Werne 1933 - 1945.

Veranstaltungsbeschreibung

Am 24. November widmet sich das Café Chaos in seiner Vortragsreihe im Jugendzentrum JuWeL der Verfolgung jüdischen Lebens in Werne zur Zeit des Nationalsozialismus'. Nach einer kurzen Einführung in die jüdische Geschichte vor 1933 liegt der Fokus der Veranstaltung auf dem Schicksal der acht Familien(verbände), die 1933 noch in Werne wohnhaft waren. Vor allem sollen dabei die Lebenslinien der Personen sichtbar gemacht werden, über die bisher wenig veröffentlicht wurde.

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Kundgebung in Solidarität mit der israelischen Bevölkerung und Israel

Kategorie
Veranstaltungsbeschreibung

Kundgebung: 9.10., 18 Uhr, Prinzipalmarkt.

Der Angriff der Hamas und anderer terroristischer Organisationen 50. Jahre nach dem Jon-Kippur-Krieg ist von einer Brutalität gekennzeichnet, die deutlich macht, dass es hier um Hass gegen Jüdinnen*Juden und um die Abschaffung Israels geht. Es ist ein Krieg und Pogrom zugleich.

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Arbeit, Dienst und Führung. Der Nationalsozialismus und sein Erbe - Vortrag mit Nikolas Lelle

Veranstaltungsbeschreibung

Die Deutschen und ihre Arbeit. Eine lange Geschichte eines überhöhenden Selbstbildes. Eine lange Geschichte des Antisemitismus, die der Nationalsozialismus noch einmal radikalisierte. Deutsch soll eine Arbeit sein, die der Volksgemeinschaft dient. Unter Verweis auf »deutsche Arbeit« begründete der Nationalsozialismus nicht nur sein antisemitisches Selbstbild, sondern auch Praktiken der Verfolgung und Vernichtung. »Arbeit, Dienst und Führung« rekonstruiert diese Geschichte und analysiert dieses Selbstbild. Dabei wird der Blick auch ins »Innere« der deutschen Volksgemeinschaft geworfen.

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Von der Mbembe-Debatte bis zur documenta: Wiederkehr eines „ehrbaren Antisemitismus“?

Veranstaltungsbeschreibung

Seit einigen Jahren attackieren relevante Teile der deutschen Kunst- Medien- und akademischen Szene einen vermeintlich ‚provinziellen‘ Konsens des Gedenkens an den Holocaust, der Thematisierung von Antisemitismus und der Haltung gegenüber dem jüdischen Staat. In Feuilletondebatten, auf staatlich finanzierten wissenschaftlichen Tagungen, in unzähligen offenen Briefen und auf Ausstellungen werden in aggressiver Weise Antisemitismus auf allgemeinen Rassismus reduziert, der Holocaust relativiert und Israel als kolonialrassistischer Staat angegriffen.

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Antisemitismus im ‚RING‘ Richard Wagners – Ein Bühnenfestspiel für die antisemitische Revolution

Veranstaltungsbeschreibung

Wagner selbst oder auch seine Werke antisemitisch seien, scheint die Begeisterung für Richard Wagner und sein Werk ungebrochen. In diesem Jahr wurden insgesamt neun komplette Zyklen des „Rings“ in drei Städten allein in Deutschland aufgeführt. Im Vordergrund steht die meist monumentale Feier der Person Richard Wagner und des unerreicht beeindruckenden Werks „Der Ring des Nibelungen“.

Was nicht stattfindet ist eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus Wagners.

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