Maple Movies: La déesse des mouches à feu

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𝗗𝗶𝗲 𝗳𝘂𝗿𝗶𝗼𝘀𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗳𝗶𝗹𝗺𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗚𝗲𝗻𝗲𝘃𝗶è𝘃𝗲 𝗣𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿𝘀𝗲𝗻𝘀 𝗖𝗼𝗺𝗶𝗻𝗴-𝗼𝗳-𝗔𝗴𝗲-𝗥𝗼𝗺𝗮𝗻 𝗲𝗿𝗵𝗶𝗲𝗹𝘁 𝗶𝗺 𝗪𝗲𝘁𝘁𝗯𝗲𝘄𝗲𝗿𝗯 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗖𝗶𝗻é𝗺𝗮 𝗤𝘂é𝗯𝗲𝗰𝗼𝗶𝘀 𝘀𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴𝘀𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗗𝗿𝗮𝗺𝗮 ü𝗯𝗲𝗿 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗼𝗿𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗧𝗿𝗮𝘂𝗺𝗮𝘁𝗮 – Für die 16-jährige Cat ist die Welt entschieden zu klein: Daheim ist sie nur ein Kollateralschaden im brutalen Scheidungskrieg ihrer Eltern, und auch sonst präsentiert sich der Alltag im ländlichen Quebec der frühen 1990er Jahre eher reizlos. Cat findet Freunde, die ihre Frustration teilen und ebenfalls die Enge und Gewöhnlichkeit hinter sich lassen wollen. Grunge-Rock, Rollenbilder aus Pulp Fiction und Meskalin befeuern jugendliche Befreiungsversuche, die Cat und ihre Clique zwischen Rausch und Rebellion taumeln lassen.

»Die kanadische Regisseurin Anaïs Barbeau-Lavalette hat mit einem unglaublichen Cast von Jugendlichen den gleichnamigen Roman von Geneviève Pettersen adaptiert. LA DÉESSE DES MOUCHES À FEU ist im besten Sinne drüber, entschuldigt sich für nichts, verschreibt sich ganz dem Drogenrausch seiner Protagonistin, ist von jugendlichem Leichtsinn angetrieben und mit visuellem Überschaum durchzogen. Die Moralkeule wird eingetauscht gegen eine Ethik des autonomen Erwachsenwerdens: Am Ende ist Catherine reifer als die kaputten Eltern und fürs Leben gerüstet.« (Till Kadritzke in DER SPIEGEL)
Smells like teen spirit all over again: Beim Prix Iris, dem wichtigsten Wettbewerb für das Cinéma Québecois, erhielt diese furiose Verfilmung insgesamt sieben Auszeichnungen, darunter für den Besten Film und die Beste Regie.

Kanada 2020 · R: Anaïs Barbeau-Lavalette · Db: Catherine Léger · K: Jonathan Decoste • Mit Kelly Depeault, Caroline Néron, Normand D'Amour, Éléonore Loiselle u.a. · franz.OmU · 105'

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