Demo: Solidarität kennt keine Grenze. Münster liegt am Mittelmeer (Seebrücke)

Bild
Datum
-

Noch immer sterben Menschen auf der Flucht vor Tod, Folter und Krieg. Und noch immer fördern europäische Politiker*innen dies durch ihre inhumane Abschottungspolitik, indem sie zivile Schiffe festsetzen, Verantwortung an libysche Milizen abwälzen, ehrenamtliche Retter*innen diffamieren und somit Menschen einfach sterben lassen.

Gegen diese vermeintliche Alternativlosigkeit, die uns die EU-Wahl wieder präsentiert, wollen wir unseren Einsatz für eine andere, bessere Welt stellen. Eine Welt, in der Menschen das Recht haben zu gehen oder bleiben. Eine Welt, in der mit dem Geburtsort nicht erheblich unterschiedliche Lebenschancen verbunden sind. Eine Welt, die nicht auf Ausschluss und Repression beruht. Wir halten das Wissen darum hoch, dass eine radikal emanzipatorische und egalitäre Welt möglich ist.

Im Zuge der Europa Wahl veranstaltet eine Vielzahl Münsteraner Initiativen eine GROßE ANTIRASSISTISCHE DEMO. Außerdem initiiert die Seebrücke Münster unter dem Motto "Münster liegt am Mittelmeer" einen Ratsantrag für den 22.05.2019. In dem Antrag fordern wir die Stadt Münster auf, sich endlich zum "sicheren Hafen" zu erklären und zusätzlich Menschen aufzunehmen, die aus Seenot gerettet wurden. Damit können Städte und Kommunen aktiv Teil einer solidarischen Gesellschaft sein!

57 Städte in Deutschland haben dies bereits getan und somit ein wichtiges Zeichen gegen die repressive Abschottungspolitik der EU und der Bundesregierung gesetzt.

Kommt dazu und macht  Münster zum sicheren Hafen - Solidarität kennt keine Grenzen!

Kategorie

Kommentare

Wir halten das Wissen darum hoch, dass eine radikal emanzipatorische und egalitäre Welt möglich ist.

Bei aller Liebe

welcher migrantischer mensch der gerade das nötigste lesen kann, soll diesen satz verstehen. aber auch die vielen "deutschen" ohne abitur wie sollen die das verstehen. auch die politisch ungebildeten studierten wollen nichts über egalitär und emanzipatorisch hören.

 

Bin sehr froh, hier einen Eintrag dazu zu finden, wie wichtig es ist, auch feministische Positionen 'nicht absaufen' zu lassen. Wir brauchen hierbei intensive Dialoge mit den Seenotgeretten, zu Themen wie rassismuskritisches Denken voranzubringen ist, gegen völkisches Denken und Verhalten einzustehen und besonders aufmerksam bitte Coverversionen sexistischen Gedankenguts entschieden entgegentreten.

 

 

Idee dazu?

Mit der Möglichkeit, jedem Artikel eigene Gedanken und neue Ideen hinzuzufügen, möchten wir einen produktiven virtuellen Austausch fördern. Dieser wird das persönliche Gespräch oder feste Gruppenstrukturen nicht ersetzen können, birgt aber die Vorteile einer schnelleren, öffentlichen und ggf. anonymen Diskussion. Bitte helft alle mit, dass dieser Bereich von Münster alternativ in diesem Sinne gedeiht!