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Next Stop: Code Rood in Groningen

Im Oktober beginnt im Hambacher Forst die Rodungssaison und RWE will den letzten Rest des Waldes abholzen um weiter Braunkohle zu fördern. Das ist Irrsinn! 

Der menschengemachte Klimawandel kommt nicht erst in 100 Jahren, er ist da und aller Vorraussicht nach viel schneller und heftiger als bisher erwartet.

Vielleicht ist es 5 vor 12, Punkt 12 oder schon 10 nach 12, aber das spielt keine Rolle. Wir müssen handeln! Wir können nicht warten bis Regierungen und Staaten etwas in die Hand nehmen. Was sie tun reicht niemals. Klimaschutz bleibt Handarbeit.

Im Oktober werden viele Menschen aus ganz Europa im Hambacher Forst sein und RWE die Rodungssaison zu einem Albtraum machen. Der Hambacher Forst bleibt.

Dafür müssen wir wirklich viele sein und wir brauchen auch die Unterstützung unserer Freund_innen aus dem Ausland. 

Klimaschutz geht aber nicht nur im rheinischen Braunkohlerevier. Überall auf der Welt werden Klima und Umwelt für die Kapitalinteressen verbrecherischer Unternehmen zerstört, deswegen brauchen wir überall Widerstand. 

Im August (24. bis 31.) finden unter dem Titel „Code Rood“ Aktionen gegen die Gasförderung in Groningen statt. Dort befindet sich das größte natürliche Gasfeld Europas, in dem von von NAM, Shell und Exxon gefördert wird. Die Gasförderung hat gravierende Auswirkungen auf Menschen und Umwelt. Durch Erdbeben wurden zehntausende Häuser und Gebäude beschädigt, für die Kosten kommt niemand auf. Was hier und im Hambacher Forst passiert und wie Menschen behandelt werden ist die täglich Praxis der fossilen Brennstoffindustrie weltweit. 

Wir wollen euch bezüglich der Ereignisse im Hambacher Forst auf den neusten Stand bringen und über vergangene Aktionen von Ende Gelände und Code Rood informieren. Dann machen wir einen Ausblick auf die Aktionen im August in Groningen und die kommende Rodungssaison im Hambacher Forst, um dann gemeinsam dorthin zu fahren.

Also kommt vorbei und wir nehmen den Klima- und Umweltschutz selbst in die Hand!

Idee dazu?

Mit der Möglichkeit, jedem Artikel eigene Gedanken und neue Ideen hinzuzufügen, möchten wir einen produktiven virtuellen Austausch fördern. Dieser wird das persönliche Gespräch oder feste Gruppenstrukturen nicht ersetzen können, birgt aber die Vorteile einer schnelleren, öffentlichen und ggf. anonymen Diskussion. Bitte helft alle mit, dass dieser Bereich von Münster alternativ in diesem Sinne gedeiht!