Diskussionsreihe "Umkämpfte Räume" - geographische und aktivistische Perspektiven auf soziale Bewegungen

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Der letzte Termin der geographischen Diskussionsreihe "Umkämpfte Räume" der AG Kritische Stadtgeographie und des studentischen AK Kritische Geographie widmet sich dem Thema "Jenseits rechter Räume: Überlegungen zur gesellschaftlichen Dimension rechter Terriorialisierungen". Neben einem Vortrag durch das Autor*innenkollektiv Terra-R findet ein Diskussion mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus statt. 

Vielerorts ist die Rede von rechten Räumen. Mal bezeichnet der Begriff lokale Hegemoniebestrebungen der radikalen Rechten, mal pauschale Deutungen von abgehängten Orten oder 'dem braunen Osten'. Anfang 2025 erschien das vom Autor*innenkollektiv Terra-R verfasste Buch 'Das Ende rechter Räume', welches dieser Gemengelage auf den Grund geht und Vorschläge für eine kritische Geographie der radikalen Rechten macht. Im Vortrag sprechen Anke Schwarz und Paul Zschocke vom Autor*innenkollektiv darüber, wie sich rechte Politiken und ihre Verräumlichungen sowohl als territoriale Zuschreibungen als auch als territoriale Praktiken analysieren lassen, welche immer auch in einem gesamtgesellschaftlichen Ermöglichungskontext stehen - und was das mit Körper, Region und Nation zu tun hat.

Gemeinsam mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus nehmen wir aktuelle Herausforderungen in den Blick und diskutieren, welche Strategien die Zivilgesellschaft Rechtsextremismus und Rassismus entgegensetzen kann.