Solidarität mit der Protestbewegung im Iran am 17.01.26 14-15:30 auf dem Stubengassenplatz!
Im Iran findet gerade hinter verschlossenen
Türen ein Massaker statt! – Solikundgebung
Anlass der Aktion war der Aufruf verschiedener Oppositionsgruppen zu weiteren Streiks an und Protesten
an dem Tag in Iran, insbesondere in den kurdischen Gebieten oder auch in der Hauptstadt Teheran.
Seit dem 28. Dezember 2025 kommt es im Iran zu landesweiten Massenprotesten. Auslöser ist der dramatische Verfall der iranischen Währung Rial, der die ohnehin prekäre wirtschaftliche Lage vieler Menschen weiter verschärft hat. Die Proteste richten sich gegen das Regime der Islamischen Republik Iran, das nach übereinstimmenden Berichten mit massiver Gewalt gegen Demonstrierende vorgeht.
Seit mehreren Tagen ist der Iran weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Internet- und Telefonverbindungen wurden landesweit unterbrochen. Unabhängige Informationen aus dem Land sind kaum noch verfügbar.
Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem gezielten Versuch der Behörden, die Repression im
Verborgenen durchzuführen.
Für internationale Aufmerksamkeit sorgen Videoaufnahmen, die zahlreiche Leichen vor einer Leichenhalle südlich von Teheran zeigen sollen. Die Nachrichtenagentur AFP sowie die in Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw erklärten, das Material überprüft und verifiziert zu haben.
Hengaw sprach in diesem Zusammenhang von einem „schweren Verbrechen von beträchtlichem Ausmaß“. In weiteren Berichten schildern Ärztinnen und Ärzte unter Tränen, sie hätten Hunderte Leichen von getöteten Demonstrierenden gesehen und appellierten dringend an die internationale Gemeinschaft.
Die Zahl der Todesopfer ist bislang unklar und variiert je nach Quelle erheblich. Nach Angaben von Menschenrechtlern sollen bislang mindestens 538 Menschen getötet worden sein. Das Exilportal Iran International berichtet, dass allein innerhalb von 48 Stunden mindestens 2.000 Menschen durch Sicherheitskräfte ums Leben gekommen sein.
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