"Ein Funky-Makossa für die Freiheit" - Lesung und Gespräch mit Max Lobe

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Veranstaltung im Rahmen der PrideWeeks Münster 2026.

„Der da ist nicht mein Sohn!“ – Diese Worte seines Vaters trafen Benjamin in seiner Kindheit schmerzhaft. Sie bezeichnen eine der vielen Verletzungen, die der schwule Balletttänzer aus Kamerun in seinem Leben erlitten hat. Benjamin ist die Hauptfigur in Max Lobes autofiktionalem Roman Ein Funky-Makossa für die Freiheit(akono Verlag, 2025). Er lebt – wie auch der Autor - im Exil in der Schweiz. In dem Roman verwebt der Schriftsteller die Erinnerungen Benjamins, die Auseinandersetzung mit dem Vater und seine Suche nach Identität mit der Geschichte Kameruns.

Das Gespräch mit dem Autor – und anschließend mit dem Publikum - führt die Kulturwissenschaftlerin Joyce Noufélé. Es findet auf Deutsch und Französisch statt. Die deutschen Passagen des Romans liest die Schauspielerin Barbara Kemmler.

Max Lobe, geboren 1986 in Douala (Kamerun), lebt heute in Genf und zählt zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen frankophonen Literatur. Seine vielfach ausgezeichneten Romane verhandeln Themen wie Migration, Erinnerung, postkoloniale Geschichte und queeres Leben mit erzählerischer Leichtigkeit.

Weitere Informationen: https://afrikanische-perspektiven.de/

EINTRITT: Frei. – Um eine Spende wird gebeten.

VERANSTALTER: Afrikanische Perspektiven e.V.

KOOPERATION und FÖRDERUNG: CSD Münster, Eine-Welt-Forum Münster e.V., Eine-Welt-Netz NRW e.V., Autonomes Referat für schwule, bisexuelle und queere Studierende und Autonomes Referat für lesbische, bisexuelle und queere Studierende des AStA der Universität Münster, Postcolonial, Transnational and Transcultural Studies am Englischen Seminar der Universität Münster, Iriba-Brunnen e.V., Kulturamt und Amt für Gleichstellung der Stadt Münster