𝗘𝗶𝗻𝗲 𝘀𝘁𝗶𝗹𝗹𝗲, 𝗯𝗲𝗿ü𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 ü𝗯𝗲𝗿 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 – John May kümmert sich im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung um Menschen, die einsam gestorben sind. Akribisch sucht er nach Angehörigen, organisiert Beerdigungen und schreibt Trauerreden – oft ist er selbst der einzige Gast. Doch dann wird seine Stelle gestrichen. Ein letzter Fall bleibt: Billy Stoke, der ausgerechnet gegenüber von May gelebt hat.
Mit großer Wärme und feinem Humor erzählt Uberto Pasolini in STILL LIFE von einem unscheinbaren Mann, der den Toten ihre Würde zurückgibt und dabei langsam selbst ins Leben findet. Eine wunderbar leise Geschichte über Einsamkeit, Mitgefühl und die Spuren, die ein Mensch hinterlässt.
Großbritannien/Italien 2013 · R & Db: Uberto Pasolini · ab 12 J. · engl. OmU · 92′