Nein! Kein Friedenspreis für die Nato!

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Demo zum Prinzipalmarkt, wo um 18 Uhr die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V. ihren diesjährigen "Internationalen Preis des Westfälischen Friedens" an die NATO verleiht. 

Ein Bündnis von Friedensgruppen in Münster, u.a. DFG-VK, FiM, DGB  und pax christi, ruft zum Protest auf. Ab 15 Uhr können alle, die dieser Preisverleihung ablehnend gegenüberstehen, ihren Unmut bei einer Demonstration deutlich machen. 

Der Westfälische Friede steht historisch für die Überwindung von Gewalt, für Dialog und Verhandlung, für Ausgleich statt Eskalation und für den Vorrang ziviler Lösungen. Er markiert den Beginn einer Ordnung, in der Frieden nicht militärisch erzwungen, sondern politisch gestaltet wird.

 Die NATO hingegen ist ein Militärbündnis, das für Abschreckung, Aufrüstung und militärischer Durchsetzungsfähigkeit verantwortlich ist. Sie ist Teil geopolitischer Konfliktdynamiken und war und ist an bewaffneten Auseinandersetzungen beteiligt,. Wenn aber ein militärisches Bündnis als Träger von „Frieden“ ausgezeichnet wird, verwischt der  Unterschied zwischen ziviler Konfliktlösung und militärischer Machtpolitik mit dem Ziel, Krieg und die massive militärische Aufrüstung politisch und moralisch zu rechtfertigen.

Gerade in einer Zeit wachsender globaler Spannungen braucht es hingegen eine klare Stärkung von gewaltfreien Lösungsansätzen, Diplomatie und Völkerverständigung.

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