Vortrag: Schwule und Lesben in der DDR - Zwischen Staatswahrnehmung und Selbstwahrnehmung

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Schwule und Lesben in der DDR
Zwischen Staatswahrnehmung und Selbstwahrnehmung


Hinsichtlich der Rechte für Homosexuelle war die DDR fortschrittlicher als die Bundesrepublik.
Vor dreißg Jahren, am 14.12.1988, strich die Volkskammer das DDR-Pendant zu §175 ersatzlos. Doch in der Öffentlichkeit war Homosexualität stigmatisiert.
Die Staatssicherheit überwachte die schwul-lesbische Szene noch in den 1980er Jahren. Der Historiker Dr. Christian Könne gibt einen Überblick von der Staatsgründung bis zur Wende.

Dr. Christian Könne, Oberstudienrat und Fachvorsitzender für Geschichte an einem Gymnasium in Kaiserslautern; daneben Gestaltung von Unterrichtsmaterialien, Lehrerfortbildungen zu verschiedenen Themen in Rheinland-Pfalz. Forschungsschwerpunkte: Schulbuch- und Bildungsmedienforschung, DDR-Geschichte, Geschichte der Prostitution, Verfolgungs- und Emanzipationsgeschichte von Schwulen und Lesben, Geschichte der Amerikaner in Rheinland-Pfalz seit 1945.

Eine Veranstaltung im Rahmen der PrideWeeks des CSD Münster e.V. 2019.

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