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𝗘𝗶𝗻𝗲 𝗳𝗶𝗹𝗺𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗶𝗲𝗯𝗲𝘀𝗲𝗿𝗸𝗹ä𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝗻 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 𝗶𝗺 𝗨𝗺𝗯𝗿𝘂𝗰𝗵 – 75 Jahre nach Walter Ruttmanns Stummfilmklassiker porträtiert Thomas Schadt das wiedervereinigte Berlin zu Beginn des neuen Jahrtausends. Seine Kamera streift durch Straßen und Parks, Fabriken und Kieze und beobachtet eine Stadt, in der die Spuren der Teilung noch sichtbar sind und zugleich eine neue Zeit begonnen hat.
Wie sein berühmtes Vorbild kommt der Film ohne Dialoge aus. Begleitet vom Sinfonieorchester des SWR entsteht ein rhythmisches, bisweilen melancholisches Stadtporträt – eine Liebeserklärung an Berlin und zugleich das eindrucksvolle Dokument einer Metropole auf der Suche nach einer neuen Identität.
Deutschland 2002 · R, Db & K: Thomas Schadt · ab 12 J. · 77′
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