Shorts Attack 2019: Golden Shorts

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Malerischer Wahnsinn trifft Märchenfilm und Kindergrusel: Golden Shorts versammelt 9 Kurzfilme, die dezembertauglich die Welt und das Leben reflektieren. Es wird ein Kind kommen und ein Ritter eine Influencerin vor dem Drachen retten. Animationsfiguren erleben Identitätserhellung und die Alten springen in den Jungbrunnen. – Die Filme liefen bei interfilm (5.-10. Nov) und sind erfolgreiche Highlights 2019.

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Leinwandbegegnungen: CRAZY – Verrücktes Leben

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Zachary Beaulieu hatte schon früh ein Problem: Nie bekam er zu Weihnachten, was er wirklich wollte. Wünschte er sich einen Kinderwagen, gab es ein Hockey-Spiel. Nun ist man schon geschlagen, wenn man seinen Geburtstag mit einem gewissen Jesus Christus teilen muss. Das Ganze dann noch in einer besonders religiösen franco-kanadischen Familie. Da kann nur ein Wunder helfen. Es kommt auch, hilft aber gar nicht: Als eine hellseherische Bekannte der Mutter, die Tupperware-Lady, erkennt: "Er hat eine Gabe!", steht das Telefon der Familie nicht mehr still.

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Politik & Film: Full Metal Jacket

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Stanley Kubriks „Full Metall Jacket“ (1987) gilt als Klassiker des sog. (Anti-)Kriegsfilms. Im Unterschied zu zahlreichen Vertretern dieses Genres verzichtet Kubrik allerdings auf jede Form – der für Hollywood nicht untypischen – nationalistischen Rechtfertigung der Brutalitäten des Krieges. Gerade dieser Verzicht öffnet den Blick auf die Frage, inwiefern Krieg das „Ende der Politik“ bzw. doch eher ein häufig eingesetztes Mittel der Politik ist. Die Handlung beschreibt die Erlebnisse des Private James T.

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Psycho, Film & Analyse: Trennung

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Ana und ihr israelischer Stiefbruder Uli treffen bei der Beerdigung ihres Vaters in Frankreich aufeinander. Sie will Uli nach Israel begleiten, um ihre Tochter zu suchen, die sie vor 20 Jahren zur Adoption freigab. Auf ihrer Reise erleben die beiden hautnah mit, wie das Militär israelische Siedler aus dem Gazastreifen vertreibt. Wie immer auch ein Stück israelischer Geschichte erzählt Filmemacher Amos Gitai hier in Form einer Familienzusammenführung.

Vortrag ab ca. 19.10 Uhr: Dr. Isolde Boehme, arbeitet als Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Köln.

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21. Queerstreifen: The Garden Left Behind

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Die 30-jährige Trans-Frau Tina (Carlie Guevara) und ihre Großmutter Eliana (Miriam Cruz) leben seit Jahren ohne Papiere in New York. Während Eliana zurückgezogen ihrem Garten hinterherträumt, den sie in Mexiko zurücklassen musste, reißen die Schwierigkeiten für Tina nicht ab: Sie möchte mit ihrer Transition beginnen, doch sie stößt an finanzielle und medizinische Grenzen. Darüber hinaus geht auch noch eine Liebesbeziehung in die Brüche. Halt findet Tina bei ihrem Freundeskreis – sie beginnt, sich politisch zu engagieren.

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Mit Politik & Film: Die göttliche Ordnung

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Schweiz, 1971: Die gesellschaftlichen Aufbrüche der 1968er haben es noch nicht bis in das beschauliche Appenzell geschafft, denn hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein – und zwar in göttlicher Ordnung. Dass diese eine patriarchale ist, liegt auf der Hand. Die Protagonistin Nora aber will aus der Triade Kinder – Küche – Kirche ausbrechen, doch wird sie stetig auf ihren gesellschaftlichen Platz verwiesen.

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Mit Christl.-Jüdischer: Heimat ist ein Raum aus Zeit

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Was bleibt? Biografien hinterlassen Spuren. Die Zeitläufte auch. Wie sich das eine zum anderen verhält untersucht Thomas Heise in „Heimat ist ein Raum aus Zeit“. Der Film folgt den biografischen Spuren einer zerrissenen Familie über das ausgehende 19. und das folgende 20. Jahrhundert hinweg. Es geht um Menschen, die einst zufällig zueinander fanden, dann einander verloren. Deren verbliebene Kinder und Enkel jetzt verschwinden. Es geht um Sprechen und Schweigen. Erste Liebe und verschwundenes Glück.

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Politik und Film: Blade Runner

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Umweltzerstörung, Überbevölkerung, der vollständige Zusammenbruch gesellschaftlichen Zusammenhaltes, totale Kontrolle durch Konzerne und die Entwicklung von Maschinen mit Individualität sind nur einige Dystopien, die Ridley Scott in seinem Science-Fiction Klassiker Blade Runner 1982 zeichnet. Da der 37 Jahre alte Film im November 2019 spielt, eignet er sich besonders gut für einen Abgleich von Fiktion und Realität.

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Best of Afrika Film Festival Köln: Freedom Fields

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Zu Gast im Cinema ist Regisseurin Naziha Arebi. Kurz nach dem arabischen Frühling träumt die libysche Frauenfußballmannschaft von ihrem ersten Länderspiel. Allerdings müssen sich die Kickerinnen großem Widerstand stellen, der selbstbewussten Frauen in Libyen generell entgegengebracht wird. Auch Medienberichte mobilisieren konservative Kräfte, die die Ambitionen der Fußballerinnen vereiteln wollen.

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