a.cat, Herwarthstraße 7, 48143 MünsterShoah, sagt Claude Lanzmann selbst explizit, „ist kein Dokumentarfilm – und gerade darin liegt seine Radikalität. Der Film verweigert Illustration und Erklärung. Statt Geschichte darzustellen, konfrontiert Shoah mit der Tatsache, dass es geschah.” Lanzmanns zentrale Einsicht lautet: Die Vernichtung der europäischen Juden entzieht sich der bildlichen Darstellung. Historische Aufnahmen, so notwendig sie als Dokumente sind, bleiben „Bilder ohne Vorstellungsvermögen“. Was nicht gezeigt werden kann, muss erzählt, verkörpert, gegenwärtig gesprochen werden.
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