ghostdance

Veranstaltungsbeschreibung

Die koloniale Vergangenheit Europas sucht uns in Debatten gerade wie ein Gespenst heim. An einem besonderen Ort in Münster intervenieren Dramatiker Thomas Köck und Musiker Andreas Spechtl mit einem Teil ihrer langjährigen Reihe ghostdance. Stimmen und Musik dringen aus Lautsprechern und lassen uns die Schichten hiesiger Kultur neu und anders sehen. Denn die Geschichte des Wohlstands in Europa basiert auf der kolonialen Ausbeutung von Bewohner*innen der Südhalbkugel. Also sind gar nicht die vermeintlich Anderen der Spuk, sondern sind wir Europäer*innen die Gespenster?

Bild
Datum

Ausstellung "Grenzerfahrungen-Wie Europa gegen Schutzsuchende aufrüstet"

Veranstaltungsbeschreibung
Die Mitgliedsstaaten der europäischen Union arbeiten seit Jahren darauf hin, den Zugang zum Recht auf Asyl an den EU-Außengrenzen faktisch abzuschaffen.
Schutzsuchende Menschen scheitern wegen dieser restriktiven Politik der Abschottung. Sie werden oft mit Gewalt daran gehindert, diese Grenzen überhaupt zu erreichen. Die Missachtung des Völkerrechts und Verstöße gegen die Genfer Flüchtlingskonvention sind normal geworden. Die Menschen werden entrechtet.
Bild
Datum
-

Brutalisierung und Widerstand - Das Grenzregime unterlaufen

Veranstaltungsbeschreibung

Im Rahmen der Ausstellung "Grenzerfahrungen - Wie Europa gegen Schutzsuchende aufrüstet" laden wir ein zur Abschlussveranstaltung. Diese beginnen wir mit einem Vortrag von Benedikt Kern.

Die Brutalisierung an den Außengrenzen, die von der EU forcierte Entrechtungspolitik und die enorme Abschiebungsmaschinerie hierzulande führen dazu, dass sich uns Christ:innen die Frage stellt: Wie können wir diesem humanitären Unrecht etwas entgegensetzen?

Bild
Datum
-

wie wir Traumata erben #4

Veranstaltungsbeschreibung

Wie gemeinsam erinnern?

Wie den Dämonen begegnen? Die Macher*innen der Reihe wie wir Traumata erben Nina Reiprich und Dan Thy Nguyen von Studio Marshmallow erforschen gemeinsam mit Anguezomo Mba Bikoro die unsichtbaren Geschichten, die Annette von Droste-Hülshoff mit Afrikanischen Frauen ihrer Zeit verbinden. Eine Performance verwebt Bild- und Klangwelten von Droste-Hülshoffs-Gedichten und Kompositionen mit Zeug*innenberichten aus dem Widerstand gegen die Sklaverei.

Bild
Datum