Lothar Galow-Bergemann: Was ist Antisemitismus? Und was hat er mit aktuellem Verschwörungsdenken gemeinsam?
Online-Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann
In Deutschland hat man zwar gelernt, dass Antisemitismus irgendwie schlecht ist. Verstanden hat man ihn trotzdem nicht. Dieser Zustand ermöglicht es, dass man gleichzeitig antisemitischen Denkmustern anhängen und davon überzeugt sein kann, nichts damit zu tun zu haben. Das funktioniert in rechten, linken und religiösen Milieus genauso wie in der vermeintlich "guten Mitte der Gesellschaft".
Prof. Dr. Julia Bernstein: Antisemitismus an Schulen. Erkenntnisse und Handlungsmöglichkeiten
Prof. Dr. Julia Bernstein wird in der Online-Veranstaltung die Befunde ihrer Forschung zum Thema Antisemitismus in der Schule darstellen, die einen besonderen Wert auf die Perspektiven der betroffenen jüdischen Lehrer*innen und Schüler*innen legt.
Gegenkundgebung gegen die Veranstaltung „Nein zur Annexion“ am 25.07.20
Dort, wo Progressivität gefordert wird, ist selten eine solche anzutreffen: Im Aufruf zur Kundgebung „Nein zur Annexion“, die unter dem Vorwand linker antirassistischer Bemühungen am 25.07.20 um 16 Uhr in der Stubengasse Münster stattfinden soll, heißt es, man wolle im Namen der „palästinensischen Linken“ und im Sinne eines „indigenen“ und „antikolonialen Widerstandes“ gegen eine vermeintliche „Annexion der Besetzten Palästinensischen Gebiete“ demonstrieren, die durch „die Unterstützung der faschistoiden Trump-Regierung“ und durch ein „Abdriften der Mehrheit der jüdisch-israelischen Bevölke
AKTUALISIERT: Fortbildung: Chancen und Herausforderungen in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit an Gedenkstätten und außerschulischen Lernorten
Wie kann ich antisemitismuskritische Perspektiven in die pädagogische Praxis von Gedenkstätten und außerschulischen Lernorten einbringen? Wie entwickele ich als Bildnerin eine antisemitismuskritische Praxis? Welche Methoden und Inhalte eignen sich, um mit Besucherinnen und Gruppen über Phänomene und Vorfälle von aktuellen Antisemitismus, auch über das historische Lernen hinaus, ins Gespräch zu kommen?
Zu dieser Fortbildung möchte das Kooperationsprojekt „Antisemi…was? – Reden wir darüber!“ (Jüdisches Museum Westfalen und Geschichtsort Villa ten Hompel) gerne einladen.
Fortbildung: Chancen und Herausforderungen in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit an Gedenkstätten und außerschulischen Lernorten
Wie kann ich antisemitismuskritische Perspektiven in die pädagogische Praxis von Gedenkstätten und außerschulischen Lernorten einbringen? Wie entwickele ich als Bildnerin eine antisemitismuskritische Praxis? Welche Methoden und Inhalte eignen sich, um mit Besucherinnen und Gruppen über Phänomene und Vorfälle von aktuellen Antisemitismus, auch über das historische Lernen hinaus, ins Gespräch zu kommen?
Zu dieser Fortbildung möchte das Kooperationsprojekt „Antisemi…was? – Reden wir darüber!“ (Jüdisches Museum Westfalen und Geschichtsort Villa ten Hompel) gerne einladen.
Lesung "Schonzeit vorbei"
Der jüdische Exodus aus der arabischen Welt
Vortrag und Diskussion mit Stephan Grigat
„Menschliches Versagen“ Filmdokumentation über die Arisierung und die Rolle der Finanzämter
– Kinogespräch mit dem Regisseur Prof. Dr. Michael Verhoeven- Der Eintritt ist kostenlos. Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Betrifft: Aktion 3 – Deutsche verwerten jüdische Nachbarn“ von Prof. Dr. Wolfgang Dreßen, welche anhand von Finanzamtsakten aufzeigt, wie Raub und Enteignung jüdischer Menschen systematisch organisiert wurde. Veranstalterin: DIE LINKE. im LWL
Aktion: Wir erinnern.
Wir erinnern mit einer Kundgebung an den gewaltsamen Boykott sogenannter „jüdischer Geschäfte“ im März und April des Jahres 1933. Geschäfte oder Unternehmen deren Inhaber*innen oder Mitarbeiter*innen jüdisch waren wurden zum Ziel staatlich geplanter und von SS, SA und Hitlerjugend umgesetzter Zwangsschließungen, Zerstörungen und Schmierereien. Vielerorts blieben zwar Geschäfte geöffnet, aber uniformierte Nationalsozialist*innen „kontrollierten“ die Eingänge, schikanierten Kund*innen und Mitarbeiter*innen und erklärten den Einkauf in betroffenen Geschäften als „Volksverrat“.