Vortrag zu Denkmälern und rassistischer Gewalt
Vortrag von Prof. Dr. Mabel O. Wilson (Columbia University, New York): "Race/Memory/Nation - The Spatial Politics of Monuments"
Vortrag von Prof. Dr. Mabel O. Wilson (Columbia University, New York): "Race/Memory/Nation - The Spatial Politics of Monuments"
Aktion Standesamt 2018: Es gibt mehr als 2 Geschlechter! Meine 3. Option. Informationsveranstaltung zur Kampagne mit Fritze Boll.
Spätestens seit der bahnbrechenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur 3. Option treten die Grundrechte und der Anspruch auf gleiche Teilhabe intergeschlechtlicher und nicht-binärer - sich also weder männlich noch weiblich verstehender - Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit. Von der Rechtsordnung werden sie bisher jedoch nicht mitgedacht – das muss sich bis Ende des Jahres durch ein neues Gesetz ändern.
Erinnern und Gedenken an den Nationalsozialismus und seine Opfer ist immer Teil antifaschistischer Arbeit gewesen. Seit den 90er Jahren ist zudem die Frage nach der Auseinandersetzung mit rechter Gewalt nach 1945 und ihren Opfern in den Fokus gerückt. Inwiefern wird an diese Opfer erinnert? Welche Formen von Gedenkarbeit gibt es? Und welche gesellschaftliche Relevanz hat Erinnerungs- und Gedenkarbeit zu den jeweiligen Kontexten?
Antifaarbeit findet auch in Parlamenten statt. Uns interessiert, wie sich die Arbeit dort von außerparlamentarischer Arbeit unterscheidet. Wie bereichern oder stören sie sich gegenseitig? Ist diese Trennung überhaupt sinnvoll? Ergeben sich für Abgeordnete mit dem Schwerpunkt Antifa besondere Schwierigkeiten?
Wie gestaltet sich Antifa-Arbeit in Städten mit einer gut organisierten, gewalttätigen und international vernetzten Neonaziszene? Welche Aspekte von Antifa-Arbeit sind neben der extrem rechten Szene oftmals nicht sichtbar? Wer denkt bei Dortmund und Hamm schon an linke Kneipen, Veranstaltungen oder regionale und überregionale Vernetzung? Gibt es stadtpolitischen Faktoren die hilfreich bei der Bekämpfung der extremen Rechten sind?
Das Erstarken von extrem rechten und rechtsaußen-Positionen beschert auch antifeministischen Positionen ein Comeback. Gleichzeitig gehört eine dezidiert feministische Haltung, die über das typische Antisexismus-Statement hinausgeht, noch immer nicht zur Grundausstattung vieler Antifa-Gruppen.
Vor über fünf Jahren gründete sich das antifaschistische Projekt NSU-Watch, um den NSU-Prozess in München zu beobachten. Ohne eine antifaschistische Perspektive wäre die gesellschaftliche Rezeption des Prozesses und des gesamten NSU-Komplexes eine andere. NSU-Watch rückt den gesamtgesellschaftlichen Rassismus in den Fokus, widerspricht der „Trio-These“ und fragt nach der Rolle der Behörden. Aufmerksamkeit soll vor allem den Perspektiven der Angehörigen der Opfer und den Betroffenen zuteil werden.
Wir bleiben dabei: NEIN zum PolG -E NRW.
Aufgrund der großen Nachfrage wiederholen wir die Infoveranstaltung!
Iran – Israel – Deutschland: Antisemitismus, Außenhandel & Atomprogramm
(Buchvorstellung und Vortrag)
Dr. Stephan Grigat
Mo., 09.07.18 um 19 Uhr s.t. im Hörsaal JO1 (Johannisstraße 4)
Merkwürdige Allianzen. Intersektionalität, (Anti-)Feminismus und Antisemitismus
PD Dr. Karin Stögner
Do., 05.07.18 im F4 (Fürstenberghaus)